Baierbrunn zwischen Grünwald, Pullach und Starnberg
Baierbrunn ist eine Gemeinde im oberbayerischen Landkreis München, die aus den Ortsteilen Baierbrunn und Buchenhain besteht. Baierbrunn liegt zwischen Schäftlarn und Pullach südlich von München am Isarhochufer und ist an das Münchner S-Bahn-Netz (S7) angeschlossen.
Die Via Julia, die Römerstraße von Augsburg nach Salzburg, überquerte nördlich von Baierbrunn die Isar. Erwähnt wird Baierbrunn erstmals 776 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Schäftlarn. Baierbrunn war bis 1803 eine geschlossene Hofmark des Klosters und wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern 1818 eine selbständige politische Gemeinde. Der Ortsteil Buchenhain wurde kurz vor 1939 gegründet.
An der Straße München-Wolfratshausen liegt das Dorf Baierbrunn, hineingebettet in die flachen Moränen. Baierbrunn wird abgeleitet von "Paierbrunn" = "Brunnen der Bayern" oder "Bei dem Brunnen". Der Ort ist eine uralte Siedlung bajuwarischen Ursprungs. Zur Römerzeit befand sich auf der heutigen Konradshöhe wahrscheinlich eine römische Befestigung. Das Grundstück hinter der alten Post wird heute noch als Römerschanze bezeichnet (Kastel "Bratanarium" gegenüber am rechten Isarufer). Die Römerstraße Augsburg- Salzburg überquerte nördlich von Baierbrunn die Isar. Geschichtlich wird der Ort erstmals 776 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Schäftlarn erwähnt. Im 12. Jahrhundert erbauten die Edlen auf der Konradshöhe eine Burg.Diese wurde 1421 wegen Erbauseinandersetzungen zerstört. Im 30jährigen Krieg 1632 brannte ein Drittel der Häuser nieder. Der alte Wirt wurde erschossen und in sein brennendes Haus geworfen. Zwei Jahre später 1634 herrschte die Pest und forderte 14 Opfer. Am 24. Dezember 1705 marschierten auch Baierbrunner mit zur "Sendlinger Mordweihnacht".
Link zur Gemeinde: http://www.baierbrunn.de/
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